Leadership Development · Leadership Coaching

Leadership Coaching - Methoden und Prozesse

Führungskräfte werden befähigt, Coaching-Elemente gezielt in ihrer Führung einzusetzen und ihre Teams effektiver zu leiten. Die Ergebnisse werden durch Feedback-Schleifen und Erfolgsmessungen gefestigt. Die Integration ressourcenorientierter Feedback-Methoden fördert die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.

Methoden und Prozesse Leadership Coaching
Analyse und Zieldefinition

Analyse und Zieldefinition

Was wir mit Ihnen tun

  • Erfassen, wie Ihre Führungskräfte heute führen – etwa bei Fragetechniken, aktivem Zuhören und Feedback (Bedarfsanalyse mit Interviews und diagnostischen Instrumenten)
  • Rückmeldungen von Mitarbeitenden, Kollegen und Vorgesetzten einholen, wie die Führung heute erlebt wird (360-Grad-Feedback)
  • Eigene Präferenzen und die Wirkung des eigenen Führungsverhaltens auf das Team reflektieren (Persönlichkeitsanalyse wie MBTI, Selbstreflexion)
  • Messbare Ziele festlegen, welche Coaching-Elemente in den Führungsalltag einfließen – im Einklang mit Ihrer Unternehmensstrategie (Zielsetzung)

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Ein klares Bild, wie Führung heute erlebt wird, und messbare Entwicklungsziele für jede Führungskraft.

Strategische Planung und Konzeptentwicklung

Strategische Planung und Konzeptentwicklung

Was wir mit Ihnen tun

  • Gemeinsam klären, was gute Führung in Ihrem Unternehmen bedeutet (gemeinsames Führungsverständnis)
  • Die Fragetechniken, Gesprächsformen und Feedback-Methoden auswählen, die Ihre Führungskräfte erlernen (Auswahl der Coaching-Werkzeuge)
  • Für jede Führungskraft Maßnahmen, Meilensteine und Erfolgskriterien festlegen (Coaching-Plan, individueller Entwicklungsplan)
  • Zeit, Budget und Materialien planen (Ressourcenplanung)

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Ein Programm mit gemeinsamem Führungsverständnis, festgelegten Coaching-Elementen und einem Entwicklungsplan für jede Führungskraft.

Umsetzungsbegleitung und Prozessintegration

Umsetzungsbegleitung und Prozessintegration

Was wir mit Ihnen tun

  • Fragetechniken, aktives Zuhören und ressourcenorientiertes Feedback gemeinsam an echten Fällen einüben (Rollenspiele, Fallstudien, praxisorientierte Übungen)
  • Jede Führungskraft in regelmäßigen, vertraulichen Gesprächen mit einem externen Coach begleiten (Coaching-Sitzungen)
  • Die Elemente in Mitarbeitergesprächen, Teamrunden und im Tagesgeschäft anwenden – offen in der Rolle als Führungskraft (Integration in den Arbeitsalltag)
  • Konkrete nächste Schritte festhalten (Aktionspläne)

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Erste Gespräche mit Coaching-Elementen im eigenen Führungsalltag – und Aktionspläne für die nächsten Schritte.

Feedback, Monitoring und Erfolgsmessung

Feedback, Monitoring und Erfolgsmessung

Was wir mit Ihnen tun

  • Den Fortschritt an den vereinbarten Zielen regelmäßig überprüfen (kontinuierliche Bewertung, Selbstbewertungsbögen)
  • Die Mitarbeitenden fragen, wie sie die veränderte Führung erleben (Feedback-Schleifen)
  • Kennzahlen wie Engagement, Fluktuation und Zielerreichung im Team auswerten (KPIs)
  • Den Coaching-Plan anpassen, wo es hakt

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Ein klares Bild, was im Team ankommt – und wo nachgesteuert wird.

Abschluss und nachhaltige Sicherstellung

Abschluss und nachhaltige Sicherstellung

Was wir mit Ihnen tun

  • Die Ergebnisse mit den Zielen vom Anfang vergleichen (abschließende Evaluation)
  • Ergebnisse und Erkenntnisse dokumentieren (Abschlussbericht)
  • Vereinbaren, wie die Entwicklung der Führungskraft und ihrer Mitarbeitenden weitergeht (Entwicklungsvereinbarungen)
  • Materialien und Werkzeuge für die weitere Arbeit bereitstellen (Zugang zu Ressourcen)

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Coaching-Elemente, die im Führungsverhalten verankert sind, und klare Vereinbarungen für die weitere Entwicklung.

Coaching-Elemente in der Führung

Führungskräfte sind keine Coaches – und sollten auch nicht so auftreten. Coaching lebt von Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und einem Gegenüber ohne eigene Interessen am Ergebnis. Eine Führungskraft hat diese Interessen: Sie verantwortet Ziele, beurteilt Leistung und entscheidet über Aufgaben und Entwicklung. Wer sagt „Ich coache dich jetzt mal“, verwischt diese Rollen – und gewinnt weder Vertrauen noch Klarheit.

Ebenso wenig ersetzen interne Coaches – etwa in der Personalabteilung oder einer anderen Abteilung – den externen Blick. Sie gehören derselben Organisation an und stehen selbst in ihren Abhängigkeiten. Unsere Erfahrung zeigt: Wer von jemandem gecoacht wird, der intern ist oder nicht auf derselben Ebene steht, öffnet sich nicht. Gerade Führungskräfte der oberen Ebenen brauchen einen externen Coach, der ihnen auf Augenhöhe begegnet. Eine Delphi-Studie mit 40 Fachleuten kam zum selben Ergebnis: Für Top-Führungskräfte sind externe Coaches das Mittel der Wahl (Schalk & Landeta, 2017).

Einzelne Elemente aus der Coaching-Praxis machen Führung dennoch wirksamer: gezielte Fragen, klare Vereinbarungen, echte Aufmerksamkeit. Die folgenden Werkzeuge setzen Sie als Führungskraft ein – offen in Ihrer Rolle, mit Ihren Erwartungen und Ihrer Verantwortung: im Mitarbeitergespräch, im Teammeeting und in der eigenen Reflexion.

Im Leadership Coaching üben wir diese Werkzeuge mit Ihnen an Ihren echten Führungssituationen ein.

Gesprächsvorbereitung in fünf Minuten

Bitten Sie Ihre Mitarbeitenden, vor dem nächsten Einzelgespräch drei kurze Fragen zu beantworten: Was ist seit unserem letzten Gespräch gelungen? Was ist liegen geblieben – und warum? Worüber sollten wir heute unbedingt sprechen?

So kommen beide vorbereitet ins Gespräch. Ihre Mitarbeitenden setzen selbst Schwerpunkte – und Sie erfahren vorab, was sie gerade beschäftigt.

Im Teammeeting funktioniert das ebenso: Die Antworten aller bilden den idealen Einstieg und machen Themen sichtbar, die sonst untergehen.

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Ziele SMART vereinbaren

  • S = spezifisch (specific)
  • M = messbar (measurable)
  • A = attraktiv (attainable)
  • R = relevant (relevant)
  • T = terminiert (time-based)

Mit der SMART-Formel vereinbaren Sie Ziele so klar, dass beide Seiten wissen, woran Erfolg erkennbar ist – und jedes Zwischenziel konkret und handlungsorientiert beschrieben ist.

Statt des allgemeinen Wunsches „Sie sollen sich stärker in Projekte einbringen“ könnte eine SMART vereinbarte Zielsetzung so lauten:

„Sie übernehmen bis Ende des Quartals die Leitung des Teilprojekts Kundenportal, stellen den Zwischenstand im Februar dem Lenkungskreis vor und stimmen sich dazu alle zwei Wochen mit mir ab.“

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Offene Fragen stellen

Fragen, bevor Sie Lösungen vorgeben: Offene Fragen geben Mitarbeitenden Raum, ihre Sicht, ihre Bedenken und eigene Lösungsideen zu entwickeln.

Fragen wie „Was haben Sie schon versucht?“, „Was wäre ein erster kleiner Schritt?“ oder „Was brauchen Sie dafür von mir?“ fördern Eigenverantwortung – geschlossene Fragen und schnelle Ratschläge bremsen sie.

Ihre Verantwortung ändert das nicht: Ziele und Erwartungen bleiben Ihre Sache – offene Fragen helfen, den besten Weg dorthin zu finden. Wer so fragt, erfährt mehr über die eigentlichen Hürden und stärkt das Vertrauen im Team.

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Das GROW-Modell im Mitarbeitergespräch

Das GROW-Modell gibt einem Gespräch eine klare Struktur – vom Ziel bis zur Vereinbarung:

G für Goal (Ziel)

Was soll am Ende des Gesprächs – oder des Vorhabens – erreicht sein? Benennen Sie dabei offen, was Sie als Führungskraft erwarten; die SMART-Formel lässt sich gut einbinden.

R für Reality (Realität)

Wo stehen wir heute? Was läuft gut, was nicht? Eine ehrliche Bestandsaufnahme zeigt den Abstand zum Ziel.

O für Obstacles und Options (Hindernisse und Möglichkeiten)

Was steht im Weg, und welche Wege gibt es? Lassen Sie zuerst Ihre Mitarbeitenden Optionen entwickeln, bevor Sie eigene Ideen einbringen.

W für Will (Umsetzung)

Was wird konkret getan, von wem, bis wann? Klare Verantwortlichkeiten und nächste Schritte sichern die Umsetzung.

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Die Wunderfrage: „Das Ziel ist erreicht“

Die Wunderfrage nach Steve de Shazer richtet den Blick auf Lösungen statt auf Probleme – hilfreich, wenn ein Gespräch in Schwierigkeiten feststeckt.

Anwendung:

Bitten Sie Ihre Mitarbeitenden – oder das ganze Team –, einen Arbeitstag zu beschreiben, an dem das Ziel bereits erreicht ist: Was ist dann anders? Woran merken Kunden, Kolleginnen und Kollegen den Unterschied? Was tun Sie selbst dann anders?

Wirkung:

Die Frage macht ein Ziel greifbar, klärt, warum es wichtig ist, und setzt Motivation frei.

Weiteres Vorgehen:

Aus dem Bild des Zielzustands leiten Sie gemeinsam die ersten konkreten Schritte ab.

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Erkenntnisse teilen

Beenden Sie Einzelgespräche und Teammeetings mit einer einfachen Frage: „Was nehmen Sie aus diesem Gespräch mit?“

Die Antworten zeigen sofort, was angekommen ist – und wo ein Missverständnis entstanden ist, das Sie noch im Gespräch klären können.

Schriftlich festgehalten, entsteht über die Zeit ein Verlauf, auf den Sie und Ihre Mitarbeitenden in späteren Gesprächen zurückgreifen können.

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Die gemeinsame Aufgabenliste

Halten Sie die Vereinbarungen aus jedem Gespräch in einer gemeinsamen Liste fest. Aus einer mündlichen Absicht wird so eine verbindliche Vereinbarung – für beide Seiten.

  • Klarheit: Beide behalten den Überblick über erledigte und offene Aufgaben.
  • Unterstützung: Schwierigkeiten und aufgeschobene Schritte werden früh sichtbar.
  • Priorisierung: Die Liste hilft, Schwerpunkte zu setzen.
  • Erfolgserlebnisse: Abgehakte Aufgaben machen Fortschritte sichtbar und motivieren.

Das nächste Gespräch beginnt dann mit einem Blick auf die Liste – statt mit der Frage „Wo waren wir stehen geblieben?“.

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Präsenz und Fokus

Gute Gespräche beginnen mit Aufmerksamkeit. Nehmen Sie sich vor wichtigen Gesprächen zwei Minuten, um den vorigen Termin abzuschließen und sich auf Ihr Gegenüber einzustellen.

Im Gespräch gilt: Bildschirm aus, Telefon weg, volle Aufmerksamkeit. Zeigen Sie echtes Interesse und hören Sie zu, ohne vorschnell zu bewerten – das klingt selbstverständlich, verlangt aber bewusste Übung.

Diese Präsenz ist die Grundlage für Vertrauen – und damit dafür, dass Mitarbeitende offen sagen, was sie wirklich beschäftigt.

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Reflexion nach dem Gespräch

Nehmen Sie sich nach wichtigen Gesprächen fünf Minuten für eine kurze Reflexion:

  • Reaktionen: Welche Rückmeldungen und Fragen gab es?
  • Wirkung: Haben meine Fragen und mein Vorgehen weitergeholfen?
  • Ergebnis: Was haben wir vereinbart – und ist es für beide klar?
  • Verbesserung: Was mache ich beim nächsten Mal anders?

So entwickeln Sie Ihre Gesprächsführung Schritt für Schritt weiter – eine der wirksamsten Übungen für Ihre Führung im Gespräch.

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Nutzen und Vorteile Leadership Coaching

Nutzen und Vorteile Leadership Coaching

Leadership Coaching unterstützt Führungskräfte dabei, ihre strategischen Fähigkeiten, Entscheidungsfindung und Führungsqualitäten zu optimieren, wodurch Organisationen ihre Ziele effektiver erreichen. Es steigert die Effizienz, fördert die Mitarbeiterentwicklung, unterstützt nachhaltige Praktiken und erhöht die Innovationskraft sowie Anpassungsfähigkeit von Unternehmen.

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Unser Leadership Coaching Angebot

Unser Leadership Coaching Angebot

Leadership Coaching verankert Coaching-Elemente in der Führungsrolle: gezielte Fragen, klare Zielvereinbarungen, wirksames Feedback und echte Präsenz im Gespräch – eingesetzt mit klaren Erwartungen und voller Verantwortung. In der Regel als Weiterbildung für eine Gruppe von Führungskräften, begleitet von externen Coaches, bis das neue Verhalten im Alltag trägt.

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Kai Kienast, Leadership Coach und HR-Berater, im Portrait

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